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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen dem Betreiber von Movie-Tools (nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Movie-Tools Plattform.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine cloudbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Plattform zur Verwaltung von Filmproduktionsprojekten zur Verfügung.

(2) Der Funktionsumfang der Plattform umfasst:

  • Projektverwaltung und -organisation
  • Ideenmanagement mit Kanban-Board
  • Kalenderfunktionen
  • Team-Kollaboration
  • Dokumentenverwaltung
  • Weitere Funktionen gemäß der aktuellen Leistungsbeschreibung

§ 3 Registrierung und Vertragsschluss

(1) Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung des Kunden voraus. Mit der Registrierung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Änderungen sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.

(3) Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der E-Mail-Adresse und Freischaltung des Kundenkontos durch den Anbieter zustande.

§ 4 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält mit Vertragsschluss ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares, zeitlich auf die Dauer des Vertragsverhältnisses beschränktes Recht zur Nutzung der Plattform.

(2) Der Kunde darf die Plattform ausschließlich für eigene geschäftliche Zwecke nutzen. Eine Unterlizenzierung oder Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet:

  • Die Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen
  • Die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen
  • Keine Inhalte hochzuladen, die Rechte Dritter verletzen
  • Die technischen Anforderungen für die Nutzung der Plattform einzuhalten
  • Regelmäßige Datensicherungen seiner Daten vorzunehmen

(2) Bei Verstößen gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform zu sperren.

§ 6 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine Verfügbarkeit von 99% im Jahresmittel wird angestrebt.

(2) Notwendige Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.

§ 7 Datenschutz und Datensicherheit

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen und der separaten Datenschutzerklärung.

(2) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ordentlich kündigen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

§ 10 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die aktuellen Preise ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste.

(2) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.

§ 11 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.

(2) Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf diese Folge wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung besonders hinweisen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame Regelung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: November 2026